Der Bildschirm zum Quadrat: Das Blackberry Passport

Die meisten User haben sich an die Form ihres Smartphones gewöhnt: Rechteckig, schmaler als lang, hosentaschenfreundlich. Blackberry geht mit seinem neuen Modell Passport andere Wege: Es ist wesentlich breiter als herkömmliche Modelle, der Bildschirm ist quadratisch. Mit der außergewöhnlichen Form und seinen Funktionen soll das Smarphone vor allem Geschäftsleute ansprechen.

Leichter lesen und schneller tippen

128 mal 90,3 mm misst das Blackberry Passport, das in dieser Woche zeitgleich in London, Toronto und Dubai vorgestellt wurde. 9,3 mm ist es dick und wiegt 196 Gramm, ist damit nicht gerade ein Leichtgewicht unter den Smartphones. Im Blackberry Shop gibt es das Gerät ohne Vertrag für 649 Euro zuzüglich Versand, auch über Amazon soll das Smartphone in den nächsten Tagen erhältlich sein. Vodafone möchte eine Vertragsvariante anbieten.

Die Besonderheit des neuen Blackberrys fällt nun schon auf den ersten Blick auf: Der Bildschirm ist quadratisch gehalten. Bei einer Bildschirmdiagonalen von 4,5 Zoll bietet er eine Auflösung von 1.400 mal 1.400 Pixel. Pro Zeile können 60 Zeichen dargestellt werden, was fast dem Printstandard von 66 Zeichen pro Zeile entspricht. Auf diese Weise soll das Blackberry Passport das Lesen am Bildschirm angenehmer machen. Die Breite soll außerdem praktischer für Tabellenkalkulationen und andere Office-Anwendungen sein – als Zielgruppe hat sich Blackberry vor allem Geschäftsleute vorgenommen. Damit diese nicht nur bequem lesen, sondern auch schnell Mails und wichtige Texte tippen können, ist das Smartphone mit einer physischen Tastatur ausgestattet.

Die technischen Daten zum Blackberry Passport

Für Tempo sorgt ein Quad-Core-Prozessor mit 2,2 GHz, installiert ist das Blackberry Betriebssystem 10.3. 3 GB Arbeitsspeicher stehen zur Verfügung, zudem 32 GB interner Speicher, die Nutzer bei Bedarf mit einer MikroSD aufrüsten können. Für bis zu 18 Stunden Gesprächszeit soll der Akku halten. Ausgerüstet ist das Smarphone zudem mit einer Frontkamera für Videotelefonie mit 2 Megapixeln und einer rückwärtigen Kamera, die eine Auflösung von ganzen 13 Megapixeln bietet. Die Konnektivität lässt keine Wünsche offen: Sowohl LTE als auch WLAN, Bluetooth und Near Field Communication stehen zur Verfügung. Einen USB- und HDMI-Kombianschluss gibt es ebenfalls.

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Die Blackberry Entwicklung geht in Richtung Tablet

Auch die Blackberry Entwicklung geht in die momentan sehr angesagte Richtung des flachen Computers. Mit den Geräten aus dem Hause RIM ( Research in Motion) wird man in Zukunft nicht nur das Telefonieren und den hervorragend ausgearbeiteten Businessbereich verbinden, sondern auch direkt eine Verbindung zu den flachen PCs der Gegenwart herstellen können. Denn auch RIM hat mittlerweile einen Tablet PC auf den Markt gebracht. Das Blackberry Playbook ist in Verbindung mit dem privaten Blackberry Smartphone eine mobile Arbeitsstation, mit der man auch auf Reisen arbeiten oder spielen kann. Handlich, flach und qualitativ verarbeitet, dazu mit einem hochauflösenden Display ausgestattet, das sind die Merkmale der Tablets, mit denen Apple und Co. in jüngerer Vergangenheit die Öffentlichkeit beeindrucken konnte. Dies wollte natürlich auch die Blackberry Entwicklung nicht verschlafen und hat daher das Blackberry Playbook entwickelt, damit man so eine nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit garantieren konnte.

Ein Standbein im Mobilfunksektor reicht mittlerweile ja nicht mehr aus, man muss sich an der gegenwärtigen Entwicklung orientieren und sich dieser mit den passenden Produkten anpassen. Diesen Standpunkt vertritt auch die Blackberry Entwicklung mit dem Veröffentlichen des Blackberry Playbook. Die neuen Entwicklungen, die momentan auf dem Mobilfunkmarkt am stärksten am kommen sind, sind wohl ohne Zweifel die Erweiterung der mobilen Geräte mit Apps und sonstigen leistungsfähigen Softwarelösungen. RIM schickt mit seinem Tablet ein Gerät ins Rennen, auf dem man diese Apps benutzen und verwalten kann, um somit nicht alleine Apple das Tablet-Feld zu überlassen. Gerade für User, die bereits über ein Blackberry Smartphone verfügen, ist ein Blackberry Playbook eine sinnvolle Anschaffung, kann man damit doch die E-Mails und geschäftlichen Daten noch besser verwalten und in Einklang bringen. Die Blackberry Entwicklung macht’s möglich.

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